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Jetzt bewerben für den Recherchepreis Osteuropa!

Die Berichterstattung aus Osteuropa zu stärken: Das ist die Idee hinter dem „Recherchepreis Osteuropa“, den Brot für die Welt und Renovabis 2016 zum dritten Mal vergeben. Ein Stipendium soll herausragenden Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion zeit- und reiseaufwändiger Printreportagen für deutschsprachige Medien ermöglichen. Jährlich wird eine umfangreiche Reportage mit bis zu 7.000 Euro gefördert. Partner ist n-ost, das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Bewerbungsschluss: 14. März 2016.

Menschen im Mittelpunkt

Persönlicher Alltag, gesellschaftliche Umbrüche, Lebensumstände von Randgruppen: Der Recherchepreis Osteuropa stärkt die Berichterstattung über Menschen und ihre Themen. Bewerbungen sind jetzt möglich.

Zielgruppe

Die Ausschreibung wendet sich an qualifizierte Printjournalisten, die in deutschsprachigen Medien veröffentlichen. Auch Teams aus Print- und Fotojournalisten können sich bewerben. Recherchevorhaben länderübergreifender Teams sind willkommen.

Rechercheprojekt

Gefördert werden Recherchen zu Reportagen aus den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas, die

  • den Alltag und die Menschen in den Blick nehmen,
  • den Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen thematisieren
  • oder die Lebensumstände von Randgruppen zeigen.

Dabei sollte sich bereits im Recherchevorhaben ein unvoreingenommener, klischeebewusster Blick auf die Themen und die Suche nach neuen, überraschenden Perspektiven abzeichnen.

Wichtige Kriterien für die Vergabe des Stipendiums sind

  • Originalität: Ist das Recherchethema neu und von den Medien bislang vernachlässigt? Oder wird ein bekanntes Thema unter einem neuen Aspekt/mit neuer Perspektive erzählt?
  • Relevanz: Ist das Thema relevant, aktuell, wichtig?
  • Qualität: Hat der Bewerber/die Bewerberin bereits gezeigt, dass er/sie in der Lage ist, herausragende Reportagen zu schreiben?
  • Angemessenheit: Rechtfertigt das Thema den geplanten Rechercheaufwand und der geplante Rechercheaufwand die veranschlagten Kosten?

Eingereicht werden können Recherchevorhaben in folgenden oder über Menschen aus folgenden Ländern: Belarus, Russland, Ukraine, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Republik Moldau, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien.

Förderung

Insgesamt stehen bis zu 7.000 Euro an Preisgeld zur Verfügung. Damit soll die Recherche und Produktion einer größeren Reportage (etwa Seite 3, Magazin o.ä.) in einem deutschsprachigen Printmedium ermöglicht werden. Die Höhe des ausgezahlten Stipendiums orientiert sich am eingereichten und für angemessen befundenen Kostenplan. Dieser soll neben möglichen Reise- oder Sachkosten ausdrücklich auch eine angemessene Honorierung der Arbeit der/des Antragsteller(s) enthalten. Die Preisträger erklären sich mit der kostenfreien Nutzung der geförderten Reportage im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Preises einverstanden.

Auswahlverfahren und Vergabe

Über die Zuerkennung des Stipendiums entscheidet im Frühjahr 2016 eine fünfköpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der ausschreibenden Institutionen und renommierten Journalistinnen und Journalisten. Die Gewinner erhalten Ende Juni Nachricht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Vergabe des Stipendiums erfolgt im Sommer 2016 in Berlin im Rahmen der Verleihung des n-ost-Reportagepreises.

Ihre Bewerbung

Bitte bewerben Sie sich bis zum 14. März 2016 mit folgenden Unterlagen:

  • Exposé (1-2 Seiten),
  • Recherche- und Kostenplan im Formular,
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • drei bereits veröffentlichte Arbeitsproben.

Bitte senden Sie diese Unterlagen ausschließlich digital (maximal 8 MB)
an folgende E-Mail-Adresse: info@recherchepreis-osteuropa.de

Kontakt

Ihre Fragen beantworten gerne

  •  Svenja Koch, Telefon +49-30-652111834, svenja.koch@brot-fuer-die-welt.de
  • Renate Vacker, Telefon +49-30-652111833, renate.vacker@brot-fuer-die-welt.de

Der Recherchepreis Osteuropa wird verliehen von

  • Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst (www.brot-fuer-die-welt.de)
  • Renovabis – Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa (www.renovabis.de)

in Kooperation mit

  • Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung e. V.

Ausschreibung Recherchepreis Osteuropa 2016
Die Berichterstattung aus Osteuropa zu stärken: Das ist die Idee hinter dem "Recherchepreis Osteuropa", den Brot für die Welt und Renovabis 2016 zum drittenMal vergeben. Ein Stipendium soll herausragenden Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion zeit- und reiseaufwändiger Printreportagen für deutschsprachige Medien ermöglichen. In diesem Dokument finden Sie alle Informationen zum Preis und den kompletten Text der Ausschreibung.
Download (PDF - 83 KB)

doc

Recherchepreis Osteuropa 2016: Recherche- und Kostenplan
Dieser Recherche- und Kostenplan ist zusammen mit einem bis zu zweiseitigen Exposé, einem tabellarischen Lebenslauf und drei veröffentlichten Arbeitsproben einzureichen.
Download (DOC - 1.1 MB)

Aktualisiert am 12.08.2016

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