Evaluation zeigt: Projektziele übertroffen
2024 endete die erste Phase des Projektes. Die anschließende Erhebung zeigte, dass die meisten Projektziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen wurden. In der neuen Projektphase steht die Anpassung an den Klimawandel im Mittelpunkt.

Auch Kleinbäuerin Judith Niyonzima erntet heute deutlich mehr Mais als noch vor ein paar Jahren.
Die Evaluation des Projektes hat gezeigt: Zwischen 2021 und 2024 erhöhte sich die Ernährungssicherheit im Projektgebiet von 58 auf fast 75 Prozent – das heißt, drei von vier Familien haben inzwischen das ganze Jahr über genug zu essen. Noch beeindruckender ist eine andere Kennziffer: Der Anteil der Familien, die täglich drei Mahlzeiten aus eigener Produktion zu sich nehmen, liegt heute bei fast 93 Prozent. Am glücklichsten dürften die Projektverantwortlichen aber über folgende Zahl sein: Nur noch 1,3 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt.
Frauen gestärkt
Auch die Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen in der Familie hat sich dank des Projektes erhöht. Gab vor drei Jahren nur gut die Hälfte der befragten Frauen an, von ihren Männern an Entscheidungen beteiligt zu werden, so liegt dieser Wert inzwischen bei 75 Prozent. Lediglich ein Ziel hat das Projekt klar verfehlt: Nur jeder vierte Mann beteiligt sich an der Hausarbeit. Angestrebt hatte Ripple Effect 50 Prozent. Doch der nötige Bewusstseinswandel benötigt noch mehr Zeit. Auch in der nächsten Projektphase wird das Thema Gleichberechtigung daher eine zentrale Rolle spielen.
Anpassung an den Klimawandel
Ebenfalls eine wichtige Rolle wird in den kommenden drei Jahren die Anpassung an den Klimawandel einnehmen. Denn Dürren und Überschwemmungen stellen auch für Kleinbauernfamilien in Burundi eine immer größere Bedrohung dar.