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Vom Feld auf die Schulbank

Auf der Insel Negros schuften viele Kinder auf Zuckerrohrplantagen. So auch die Schwestern Karyelle (8) und Reyca Jay (10). Das soll sich ändern. Hier finden Sie alle Infos zum Philippinenprojekt sowie weitere neun Beispielprojekte aus der Arbeit von Brot für die Welt.

Von Marius Blümel am
Bild von Marius Blümel
Marius Blümel Referent für Brot für die Welt
Telefon: 0441 21001-328 Marius.Bluemel@diakonie-ol.de

Kinder auf den Philippinen auf der Schulbank.

Mathe-Unterricht in der fünften Klasse der Grundschule Don Arturo Alba Sr. Elementary School im Ort Canlandog.

Auf der Insel Negros schuften viele Kinder auf Zuckerrohrplantagen. So auch die Schwestern Karyelle (8) und Reyca Jay (10). Das soll sich ändern. Ihr Vater arbeitet auf einer Zuckerrohrplantage. Wenn es gut läuft verdient er 150 Peso am Tag, keine drei Euro. „Das reicht nicht einmal für die Tagesration Reis“ berichtet die Mutter von Karyelle und Reyca Jay. Deswegen müssen die beiden mitarbeiten.

Quidan Kaisahan, die Partnerorganisation von Brot für die Welt, klärt die Menschen in der Region über Kinderrechte auf. Eltern die sich nicht die Schulmaterialien leisten können erhalten eine Start-Paket mit den wichtigsten Utensilien. Außerdem werden die Eltern in nachhaltiger Landwirtschaft geschult. Nur wenn die Eltern einen Weg aus der Armut finden, haben die Kinder eine Chance sagt Gemma Estoya, die Sozialarbeiterin von Quidan Kaisahan.