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Hochwasserschutz für Schmölln

Von Online-Redaktion am

Die Pegelstände der Sprotte stiegen im Juni 2013 auf über vier Meter. Im Zuge der Hochwasservorsorge stattete die Diakonie Katastrophenhilfe die vier Freiwilligen Ortsteilfeuerwehren der Stadt Schmölln unter anderem mit 10.000 Sandsäcken, 30 Druckschläuchen sowie einer Sandsackfüllmaschine aus. „Neben der Hilfe für die direkt von der Flut Betroffenen investiert die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihren Partnern in die Vorsorge. Das Hochwasser im Sommer 2013 hat gezeigt, dass die ersten Helfer vor Ort zumeist die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sind“, sagt Stefan Schröer, Fluthilfe-Koordinator der Diakonie Katastrophenhilfe.

„Die Kameradinnen und Kameraden der Schmöllner Wehr leisten wertvolle Hilfe. Hochwasserschutz ist für uns ein zentrales Thema. Eine adäquate Ausstattung ist unerlässlich, damit sich die dramatischen Ereignisse der Sommerflut 2013 nicht wiederholen“ so Bürgermeisterin Kathrin Lorenz. Die Freiwillige Feuerwehr Schmölln hat 300 ehrenamtliche Helfer. Die Freiwilligen Feuerwehren stellen einen Großteil des Brandschutzes in Deutschland sicher. Für Überschwemmungen, wie sie sich in den Jahren 2002 und 2013 ereignet haben, ist eine Ausstattung mit Spezial-Ausrüstung notwendig. „Diese kann nicht allein von den Kommunen getragen werden“, so Schröer.

Bei der Sommerflut 2013 waren Tausende Helfer der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Sie waren für die Organisation von Sandsäcken und mobilen Deichsystemen sowie für das Auspumpen von Kellern und Gebäuden zuständig. Vor Ort unterstützten sie zudem Evakuierungen und die Lebensmittelversorgung. Insgesammt unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe bundesweit 230 Freiwillige Feuer- und Wasserwehren mit Hilfsgütern im Wert von 2,5 Millionen Euro.

 

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