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Erneut schweres Erdbeben in Nepal

Von Online-Redaktion am

Heute morgen erschütterte erneut ein schweres Erdbeben Nepal. Laut dem Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam hatte das Beben eine Stärke von 7,1. Das Epizentrum lag 83 Kilometer östlich von Kathmandu. Dort hält sich aktuell ein Team der Diakonie Katastrophenhilfe auf. Michael Frischmuth, Kontinentalverantwortlicher Asien, berichtet: „Unsere Mitarbeiter sind wohlauf. Die Menschen halten sich aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien auf, Geschäfte sind geschlossen. Die Kommunikation funktioniert nur eingeschränkt. Strom- und Wasserversorgung sind bis auf weiteres ausgefallen.“

Noch ist das Ausmaß des erneuten Erdbebens nicht abzusehen. „Die größte Herausforderung wird die Logistik sein. Der Flughafen ist geschlossen, eventuell sind auch wieder Straßen zerstört oder unzugänglich. Schon vor dem neuen Beben waren die Zufahrtswege über Indien verstopft,“ so Frischmuth.  Wichtig sei, dass die Hilfsmaßnahmen möglichst schnell wieder aufgenommen werden können. Aktuell lagen die Schwerpunktregionen der Diakonie Katastrophenhilfe westlich von Kathmandu. „Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen werden wir nun prüfen, wie wir auch in den Gebieten östlich von Kathmandu, die jetzt am stärksten betroffen sind, helfen können.“

 

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