Blog-Beitrag

Erdbeben im Hindukusch: Mehr als 200 Tote in Afghanistan und Pakistan

Heftige Erdstöße haben die Hindukusch-Region erschüttert: Mehr als 200 Menschen verloren dabei ihr Leben, mehr als 11.000 Häuser wurden zerstört. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit einer Partnerorganisation vor Ort.

 

Von Online-Redaktion am

Der Nordosten von Afghanistan ist am 26.Oktober  von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Erdrutsche blockieren Straßen, viele Gebiete sowohl in Afghanistan als auch in Pakistan sind von der Außenwelt abgeschnitten. Hilfskräfte der Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe in Pakistan sind in den Erdbebengebieten im Einsatz. Sie stehen im engen Kontakt mit Kreisverwaltung und dem dem regionalen Katastrophenmanagement.

Das Zentrum des Bebens lag in knapp 200 Kilometern Tiefe rund 80 Kilometer südöstlich der Stadt Faizabad in einer abgelegen Gegend Afghanistans am Hindukusch-Gebirge. In Pakistan ist die Diakonie Katastrophenhilfe dabei  erste Hilfsmaßnahmen mit der Partnerorganisation LASOONA umzusetzen.

Schnelle Hilfe vor dem Wintereinbruch

Vor Ort kümmern sich die Mitarbeiter der Parteiorganisation LASOONA darum, dass auch die gebirgigen und abgelegenen Gebiete mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und Medizin versorgt werden.Da der Winter vor der Türe steht, werden zudem dringend warme Kleidung, Decken und Heizungen benötig. Vorhandenen Mittel werden eingesetzt, um den Betroffenen schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Aus Angst vor Nachbeben verbringen viele Bewohner noch immer die Nächte im Freien.  Sorge bereiten den Beamten auch viele Gletscher im Hunza-Tal, die aufgrund der Erdstöße Risse gebildete haben.  Sollte Stücke abbrechen könnte, dies eine Flut auslösen.

 

Helfen Sie mit einer monatlichen Spende: Fördermitglied werden