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Regenzeit bringt Malariarisiko

Für die knapp eine Million Menschen, die seit Ausbruch der Kämpfe im Südsudan auf der Flucht sind, beginnt Mitte Mai die Regenzeit. Neben der drohenden Hungersnot ist jetzt auch das Risiko besonders hoch, aufgrund der Stechmücken im stehenden Wasser nach Überschwemmungen, an Malaria zu erkranken. Daran erinnert die Diakonie Katastrophenhilfe zum Weltmalariatag am 25. April und bittet um Spenden.

 

Von Online-Redaktion am

Für die knapp eine Million Menschen, die seit Ausbruch der Kämpfe im Südsudan auf der Flucht sind, beginnt Mitte Mai die Regenzeit. Neben der drohenden Hungersnot ist jetzt auch das Risiko besonders hoch, aufgrund der Stechmücken im stehenden Wasser nach Überschwemmungen, an Malaria zu erkranken. Daran erinnert die Diakonie Katastrophenhilfe zum Weltmalariatag am 25. April und bittet um Spenden.

Malaria ist für die Menschen im Südsudan nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen. Vor allem bei Kleinkindern und Schwangeren nimmt die Krankheit oft einen tödlichen Verlauf. Deshalb ist die Vorbeugung und Behandlung von Malaria eines der vordringlichsten Anliegen in den Gesundheitsstationen der Diakonie Katastrophenhilfe in den Landkreisen Cueibet und Rumbek.

Mehr als 35.000 Malariafälle pro Jahr

Im Durchschnitt behandeln die elf Gesundheitseinrichtungen der Diakonie Katastrophenhilfe im Südsudan jedes Jahr mehr als 35.000 Malariafälle. Eine verbesserte Laborausstattung erleichtert die Diagnose und ermöglicht es, Bluttests schnell auszuwerten, so dass rechtzeitig reagiert werden kann. Damit sie die Symptome erkennen und mit den Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten vertraut sind, erhalten die Mitarbeitenden der Gesundheitseinrichtungen regelmäßige Fortbildungen.


Den besten Schutz bieten erwiesenermaßen imprägnierte Moskitonetze. Richtig angewendet können sie für wenig Geld viele Leben retten. Zusammen mit entsprechenden Informationen und Anleitung geben die Gesundheitsmitarbeitenden Moskitonetze beispielsweise bei Impfterminen oder im Rahmen der Geburtsvorbereitung an Schwangere aus. Moskitonetze gehören aber auch zur Basisausstattung, die als Soforthilfe an Flüchtlinge verteilt werden.

Unterstützen Sie die Menschen im Südsudan

Fast alle Flüchtlinge konnten auf die Flucht nichts mitnehmen. Sie brauchen Nahrungsmittel und Kochutensilien genauso wie Schutz vor Malaria: Ein Moskitonetz im Südsudan kostet umgerechnet 2,80 Euro. Um die Menschen im Südsudan unterstützen zu können, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden.

 

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