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"Sie sind nicht vergessen"

Von Online-Redaktion am

.. sagte der Ratsvorsitzende Schneider heute beim Besuch in al-Husni vor rund 25 Frauen im Vocational Training Center, die in al-Husn als Flüchtlinge aufgenommen wurden. "Wir beten für Sie." Die Frauen erzählten der Deutschen Kirchendelegation von ihren Kriegserlebnissen. So berichtete eine Frau, dass ihr Mann auf der Straße beim Brotkauf einfach verschwand und vier Monate später schwer verstört und gefoltert auf der Straße aufgelesen wurde.

In dem Zentrum kümmert sich die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Department of Services for Palestinian Refugees (DSPR), vor allem um Frauen und Kinder, die vor dem Krieg in Syrien fliehen mussten. Über 400 syrische Familien leben bereits in dem Flüchtlingscamp, die Kapazitäten sind längst ausgeschöpft, doch immer neue Flüchtlinge suchen in Jordanien Schutz. Schneider fordert gemeinsam mit dem Bischof Norbert Trelle von der deutschen Bundesregierung, auch in Deutschland mehr Flüchtlinge aus dem Konflikt in Syrien aufzunehmen: "5.000 ist keine Zahl, auf die man stolz sein könnte."

 

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