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Wettermann Sven Plöger engagiert sich für "Brot für die Welt"

"Global denken, lokal handeln" bietet Perspektiven im Kampf gegen den Klimawandel

Der Meteorologe und Fernsehmoderator Sven Plöger setzt sich für "Brot für die Welt" ein. Im Gespräch mit dem evangelischen Hilfswerk erklärt er, warum: "Ich kann etwas tun für die Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir." Als Wetter-Fachmann sei er nah dran am Thema Klima. Doch bei aller Theorie sei es wichtig, auch konkret anzupacken. Plöger: "Wenn viele Leute an vielen Stellen etwas tun, dann kommt in der Summe etwas raus."

Wetter- und Klimaexperte Sven Plöger im Interview
Länge: 11:03 min.

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Wettermann Sven Plöger engagiert sich für "Brot für die Welt"
Länge: 0:43 min.

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Mit den Projektpartnern macht sich "Brot für die Welt" für mehr Gerechtigkeit stark – etwa, wenn es darum geht, Betroffene vom Klimawandel fit für die Zukunft zu machen oder im reichen Deutschland darauf hinzuweisen, dass der Lebensstil des wohlhabenden Teils der Welt nicht von Dauer sein kann. An Ort und Stelle etwas zu bewirken und trotzdem das große Ganze im Blick zu behalten, wie es "Brot für die Welt" seit mehr als 50 Jahren tut, hat für den Wetterexperten viele Pluspunkte: "Sie können global denken, aber dann müssen Sie lokal handeln. Sie müssen an den verschiedenen Punkten etwas tun." Erst diese vielen, lokalen Schritte könnten zu einem globalen Erfolg führen.

Damit es solche Erfolge geben kann, sieht Plöger die Politik am Zug. Beim Klimagipfel in Cancún müssten endlich Spielregeln für den weltweiten Klimaschutz beschlossen werden. Der Appell des Klimaexperten: "Macht Rahmenbedingungen, die global für alle gültig sind. Denn es ist eine globale Problematik." Er räumt aber auch ein, dass es nicht leicht ist, verbindliche Standards zu finden und durchzusetzen: "Das ist wahnsinnig problematisch und wir müssen akzeptieren, dass es länger dauert, als wir uns das wünschen."

Beim Bewältigen dieser gigantischen Aufgaben sieht Wettermann Plöger die Organisation "Brot für die Welt" mit ihren Hilfsprojekten am Ort im Vorteil. Er nennt Tansania als gutes Beispiel: In dem ostafrikanischen Land werden jährlich Hunderte Hektar Wald abgeholzt – vor allem, um den Brennholzbedarf der schnell wachsenden Bevölkerung zu decken. Mit energiesparenden Lehmöfen stoppt eine Partnerorganisation von "Brot für die Welt" den Raubbau. Auch Projekte, die Menschen helfen, mit den Folgen der weltweiten Erwärmung fertigzuwerden, ergeben für den Klimaexperten Sinn: "In Bangladesch gibt es die Probleme des steigenden Meeresspiegels und der Versalzung der Küstenregionen. Dort lernen die Menschen, die Mangrovenwälder, die Schutz vor Stürmen bieten, nicht abzuholzen." Solche Projekte am Ort seien eine gute Möglichkeit, direkt und sofort zu helfen.

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