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Die Mitarbeitenden der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) sind in Deutsch-land, aber auch bei Projekten in Südafrika, aktiv.
Die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) ist eine ökumenische Fachstelle zu sozialen und wirtschaftlichen Fragen im Südlichen Afrika. Schwerpunktländer sind Südafrika, Namibia, Simbabwe und Sambia. Dabei kommt Südafrika eine besondere Bedeutung zu.
19 kirchliche Organisationen und ökumenische Gruppierungen, darunter kirchliche Hilfswerke wie „Brot für die Welt“ und Misereor, tragen und unterstützen KASA. Die Arbeitsstelle hält Kontakt zu kirchlichen Akteuren im südlichen Afrika, die sich für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit einsetzen. KASA versteht sich als Informations- und Servicestelle für kirchliche Gruppen und Organisationen in Deutschland sowie als Lobby- und Kampagnenbüro zu Schwerpunktthemen.
Auf politischer Ebene engagiert
Die Mitarbeitenden der Arbeitsstelle machen sich in der Politik für die Anliegenden von KASA stark. Dazu gehört die Lobbyarbeit bei Entscheidungsträgern in Bonn, Berlin und Brüssel. Wichtig sind aber auch die Kampagnen. KASA Informationen und Analysen sowie kompetente Aktionsberatung für im Südlichen Afrika engagierte kirchliche Gruppierungen.
Gerechtigkeit für die Opfer der Apartheid
Neben der Mitwirkung bei der Koordinationsarbeit in der deutschen „Stop EPA“-Kampagne, die die Verhandlungen zum Abschluss von Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit vorwiegend afrikanischen Ländern kritisch begleitet, engagiert sich KASA seit 1997 in der „Internationalen Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika” für die Streichung der durch die Apartheid verursachten Schulden der Region und setzt sich für eine Entschädigung der Opfer und Überlebenden ein. Derzeit unterstützt KASA das Pilotprojekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia.