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Mehr als 1000 informierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Fußballstars wie Nia Künzer und Gerald Asamoah vor der Torwand sowie ein reger Andrang von Medien und Politik bei vielen Aktionen – das ist ein Fazit des Auftritts von WASH United in Südafrika während der Fußball-Weltmeisterschaft. Der besondere Fußballklub WASH United, eine Idee von „Brot für die Welt“, setzt sich für das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung ein. WASH ist die englische Abkürzung für water, sanitation and hygiene, übersetzt Wasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene.
Das Team von WASH war während der WM im International Football Village in Johannesburg präsent. Neben Infomaterial standen die Fachleute auch für Gespräche zur Verfügung. Glanzlicht des Infostands war das Torwandschießen. Dort maßen sich auch echte Profis: Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer trat gegen den 43-maligen Nationalspieler Gerald Asamoah an. Das Match endete 3:4. Beide sind jetzt Champions für WASH – und machen sich für die gute Sache stark.
Orlando Pirates punkten am Infostand
Zum Jugendtag – einem Feiertag in Südafrika – hatte das Sportministerium Hunderte Kinder und Jugendliche in das International Football Village eingeladen. Alle schauten beim Stand von WASH United vorbei. Überraschungsgäste waren drei Spieler des in Südafrika populären Fußballklubs Orlando Pirates. Der Verein ist Partner von WASH United. Verteidiger Happy Jele, Mittelfeld-Spieler Isaac Chansa und Stürmer Joseph Makhanya waren während ihres Besuchs am Stand von WASH United bei den Kindern und Jugendlichen begehrte Gesprächspartner.
Sportminister testet Tipp-Kick
Für die Arbeit und die Ziele von WASH United interessiert sich auch die Politik. Das wurde beim Besuch des südafrikanischen Sportministers Makhenkesi Stofile und seines Vizes Gert Oosthuizen, am Infostand im Football Village deutlich. Die beiden Politiker traten WASH United bei – nachdem sich Minister Stofile als Spieler am Tipp-Kick-Spiel von WASH United versucht hatte.
Aktive ziehen an einem Strang
Weiteres Glanzlicht war das nationale Arbeitstreffen von und zu WASH United. Die südafrikanische Partnerorganisation der Aktion, Mvula Trust, stellte bei dem Treffen die Arbeit von WASH United vor. Es ging auch um die nächsten Schritte, mit denen die Ziele erreicht werden können. Unter den Teilnehmenden waren auch Delegierte der südafrikanischen Ministerien, die für Fragen der Wasser- und Sanitärversorgung verantwortlich sind. Ebenfalls dabei waren Vertreter von sogenannten informellen Siedlungen – in diesen ungeplanten und oftmals ungenehmigten Ansiedelungen leben die Menschen oft ohne ausreichende Wasserver- und Abwasserentsorgung.