Zu den Inhalten springen

Servicenavigation

Brot für die Welt

Hauptnavigation

|| Home > Weltweit aktiv > Zusammenarbeit trägt Früchte > Ländliche Entwicklung
Wirkungsdokumentation Ländliche Entwicklung

Ernährungssicherung durch Empowerment

"Brot für die Welt" setzt sich für die Stärkung kleinbäuerlicher Landwirtschaft und für lokale Ernährungssicherheit ein. Foto: Christof Krackhardt

Die Förderung der ländlichen Entwicklung ist seit Anbeginn ein zentrales Anliegen von "Brot für die Welt". Wir verstehen darunter die Gesamtheit aller Maßnahmen, die dazu dienen, die wirtschaftliche und soziale Situation der armen Bevölkerung auf dem Lande zu verbessern sowie ihre Verhandlungsmacht zu stärken.

Die im Rahmen der Wirkungsdokumentation erstellten 9 Fallstudien beschreiben eine Vielfalt von Ansätzen in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährungssicherung, Zugang zu Land und Wasser, Kredit oder Energie, sowie der Förderung von ländlichem Kleingewerbe und Beschäftigung. Weitere wichtige Arbeitsfelder sind die Verbesserung von Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Aufklärung über und Bekämpfung von HIV und Aids, die friedliche Bewältigung von Konflikten und die Förderung politischer Teilhabe.

Von der "Grünen Revolution" zur nachhaltigen Landwirtschaft
In den Anfangsjahren der Entwicklungszusammenarbeit hofften viele, dass die Früchte des wirtschaftlichen Fortschritts auch die Armen erreichen würden und eine technisierte Landwirtschaft den Hunger besiegen könnte. "Brot für die Welt" und seine Partnerorganisationen erkannten frühzeitig, dass ein hoher Einsatz von künstlichem Dünger und von Schädlingsbekämpfungsmitteln die Bodenfruchtbarkeit zerstört und speziell Kleinbauern in die Schuldenfalle treibt. Seit Ende der 1980er Jahre setzt sich "Brot für die Welt" daher für nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschutz ein. Die Partner werden nicht nur beim Anbau unterstützt, sondern auch bei der Einkommensschaffung durch Weiterverarbeitung von Lebensmitteln und durch lokale Vermarktung. In speziellen Trainings werden sie dazu befähigt, ihre Interessen auch auf politischer Ebene zu vertreten.

Dialog schafft Entwicklung
Dank seines engen Partnerbezugs konnte "Brot für die Welt" neue Entwicklungskonzepte immer frühzeitig an der Praxis überprüfen und die Erfahrungen der Partnerorganisationen bei der Strategieentwicklung berücksichtigen. Erfolgreiche landwirtschaftliche Methoden wurden z.B. im Rahmen des Dialogprogramms für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherung in Lateinamerika durch die "Von-Bauer-zu-Bauer"-Beratungsmethode weitergegeben. Dabei sind Wirkungen insbesondere dort zu beobachten, wo die Vermittlung von Fachwissen mit einer Stärkung des Selbstbewusstseins (Empowerment) und der Organisationsfähigkeit kombiniert wird (siehe Download).

© 2010 Brot für die Welt
RSS-Feeds Newsletter Sitemap Bookmarks
Kontakt | Impressum | Datenschutz