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Zusammenarbeit trägt Früchte. Foto: Peter Hejl
Nach einem halben Jahrhundert weltweiter Entwicklungszusammenarbeit machen Armut, Hunger und Unterdrückung von Menschen weiter Schlagzeilen. Sind Projekte und Programme überhaupt sinnvoll, und welche Veränderungen bewirken sie? Ob und wie kann Entwicklungszusammenarbeit einen nennenswerten Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung der Globalisierung leisten? Während in der Gründungsphase von "Brot für die Welt" Spenderinnen und Spender in erster Linie durch das christliche Gebot des Teilens motiviert waren, legen sie heute zudem Wert auf eine professionelle, ergebnisorientierte Arbeit.
Aus Anlass seines 50-jährigen Jubiläums hat "Brot für die Welt" entschieden, Wirkungen am Beispiel ausgewählter Handlungsfelder zu dokumentieren. Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben unabhängige Gutachter und Gutachterinnen insgesamt 21 Fallstudien auf vier Kontinenten durchgeführt. Die Ergebnisse der Fallstudien wurden in zusammenfassenden Analysen zu den Schwerpunktthemen Ländliche Entwicklung, Rolle der Frau im Entwicklungsprozess und Inlandsarbeit reflektiert.
"Brot für die Welt" als lernende Organisation
50 Jahre Entwicklungspartnerschaften haben Spuren hinterlassen. Als lernende Organisation stellt sich "Brot für die Welt" immer wieder grundlegenden Fragen:
Die im Rahmen der Wirkungsdokumentation erstellten Studien beantworten diese Fragen überwiegend positiv. Die Ergebnisse bestätigen, dass "Brot für die Welt" durch seine Arbeit und die seiner Partner dazu beigetragen hat, die Lebenssituation von Millionen von Menschen zu verbessern. Dass Veränderungen gemeinsam mit Partnerorganisationen bewirkt werden konnten, liegt auch an dem langfristigen Engagement von "Brot für die Welt". Eine wichtige Voraussetzung für dauerhafte Wirkungen liegt in der von "Brot für die Welt" umgesetzten Strategie des "Empowerment". Anstelle von kurzfristigen Hilfeleistungen werden Partnerorganisationen und Zielgruppen ermutigt und befähigt, ihre Probleme selbst zu lösen und ihre Rechte zu vertreten.