Zu den Inhalten springen

Servicenavigation

Brot für die Welt

Hauptnavigation

|| Home > Weltweit aktiv > Liste der Projekte > Bangladesch
Bangladesch

Antworten auf den Klimawandel

Besonders hart trifft der Klimawandel die Küstenregion von Bangladesch.

Die Einwohner von Kalabogi im Süden von Bangladesch sind sehr beunruhigt.

Das Dorf Kalabogi wird regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht. Nur ein Mangrovenwald schützt.

Die Stürme haben zugenommen. Die Menschen leben vom Wasser, mit dem Wasser und trotz des Wassers.

Zur Versalzung von Land und Wasser trägt die extensiv betriebene Zucht von Salzwassergarnelen bei.

Die Bewohner bekommen Besuch von PRODIPAN, einer Partnerorganisation von "Brot für die Welt".

PRODIPAN erklärt den Bewohnern, dass das Abholzen von Mangroven Hochwasser begünstigt.

Mit einem Darlehen haben sich Bewohner eine Garnelenzucht angelegt. Das Geld kommt von PRODIPAN. 

Die Menschen müssen lernen, gutes von mit Erregern verseuchtem Trinkwasser zu unterscheiden. 

Die Bewohner von Kalabogi können den Klimawandel nicht aufhalten. Die Industrienationen sind gefordert. 

Spenden
Was kostet wieviel?
Eintägiges Training zur Katastrophenvorbeugung
€ 25
Aufbau einer kleinen Zucht für Süßwassergarnelen
€ 80
Ihre Hilfe kommt an.

Im Süden von Bangladesch sind die Folgen der Erderwärmung schon jetzt spürbar. Überschwemmungen und Wirbelstürme suchen die Region immer häufiger heim, Salzwasser dringt immer weiter ins Landesinnere vor. Die Organisation PRODIPAN hilft den Betroffenen, sich an die Klimaveränderungen anzupassen.

Kalabogi ist ein Dorf im äußersten Süden von Bangladesch, nicht weit entfernt vom Golf von Bengalen. Die Menschen dort leben vom Wasser, mit dem Wasser – und trotz des Wassers.  "In den letzten 15 Jahren hat sich unsere Situation enorm verschlechtert", erzählt Shahagahan Ali Sarder. Die Zahl und Heftigkeit der Stürme hat zugenommen. Und der ansteigende Meeresspiegel drückt Salzwasser in die Flüsse, das über Bewässerungssysteme auf die Reisfelder gelangt. Das salzige Meerwasser kann auch deshalb so weit ins Landesinnere vordringen, weil die Flüsse in der Trockenzeit weniger Süßwasser führen als früher. Denn der übermächtige Nachbar Indien hat am Oberlauf des Ganges große Staudämme gebaut. "Für all diese Veränderungen sind wir nicht verantwortlich – doch wir haben am meisten darunter zu leiden."

Aufklärungsarbeit war erfolgreich

Es ist erstaunlich. Shahagahan Ali Sarder und die meisten anderen Dorfbewohner sind nur wenige Jahre zur Schule gegangen. Im Dorf gibt es keine Zeitungen und nur wenige Fernseher. Und doch sind die Menschen sehr gut informiert. Seit einigen Monaten bekommen sie regelmäßig Besuch von Mitarbeitern von PRODIPAN, einer Partnerorganisation von "Brot für die Welt". Sie klären die Dorfbewohner darüber auf, warum sich ihre Lebensumstände so dramatisch gewandelt haben und was sie dagegen tun können. So ist es beispielsweise gefährlich, das Holz des nahegelegenen Mangrovenwaldes abzuschlagen, weil die Mangroven das Dorf vor Wirbelstürmen schützen. "Viele halten sich mittlerweile an das Einschlagverbot der Regierung", erklärt Nilufea Akhter, eine Mitarbeiterin von PRODIPAN.

Kleinkredite eröffnen neue Chancen

Dazu beigetragen haben sicherlich auch die Kleinkredite von PRODIPAN. Mit den Minidarlehen bauen sich die Menschen eine alternative Einkommensquelle zu Holzeinschlag, Reisanbau oder Fischfang auf. Shahagahan Ali Sarder zum Beispiel hat sich mit Hilfe eines Darlehens von umgerechnet etwa achtzig Euro eine kleine Zucht für Süßwassergarnelen angelegt. Die Zucht läuft so gut, dass er nicht nur sein Darlehen zurückzahlen konnte, er hat sich inzwischen auch drei Kühe und vier Ziegen angeschafft. Wie es aussieht, wird das Unternehmen eines Tages auch seinen fünf Kindern eine wirtschaftliche Perspektive bieten.

Bangladesch: Antworten auf den Klimawandel
Sazzasur Rahman Chodhury von Prodipan stellt das Projekt vor

Video versenden

Video in Ihre Website einbinden

© 2010 Brot für die Welt
RSS-Feeds Newsletter Sitemap Bookmarks
Kontakt | Impressum | Datenschutz