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Die kleinen Schuhputzer Gerardo, Franclen, Fabian und ihre Freunde in Quito, Ecuador. Foto: Thomas Lohnes
Viele Kinder und Jugendliche in den armen Ländern des Südens leben davon, auf den Strassen kleine Dienstleistungen anzubieten – zum Beispiel als Schuhputzer oder Fliegende Händler.
Als Straßenkind anderen Leuten die Schuhe zu putzen oder Süßigkeiten zu verkaufen ist Realität in vielen Ländern Asiens, Afrikas und in Lateinamerika. Auch Kinder bei uns können einmal erfahren, wie andere Kinder leben und arbeiten. Dabei erfahren sie, was es heißt, auf der Straße das Geld zum Überleben verdienen zu müssen, und sie müssen sich mit ihren Gefühlen dabei auseinandersetzen.
Zwei Aktionsmöglichkeiten bieten sich an:
Die richtige Vorbereitung
Wichtig ist, dass die Kinder entsprechend vorbereitet werden und während der Aktion gute Werbung gemacht wird für das Schuhputzen (Ankündigung in Zeitung, Flyer, usw.). Neben den Akteuren sollte eine Stellwand oder ein Infotisch über ein konkretes Straßenkinderprojekt informieren. Außerdem sollten Ansprechpartner anwesend sein.
Auswertung des Erlebten
Bei der Auswertung haben die Kinder und Jugendlichen meist spannende Erlebnisse zu erzählen. Die Gefühle und Erlebnisse müssen aufgearbeitet werden. Dabei ist es auch sinnvoll, Erfahrungen und Eindrücke der Kunden einzufangen. Wie war es für die, sich die Schuhe putzen zu lassen? Ein Bericht oder eine kleinen Dokumentation rundet die Aktion ab und sollte veröffentlicht werden.