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Fast die Hälfte der Erwerbstätigen auf den Philippinen arbeitet in der Landwirtschaft. Foto: Jörg Böthling
Der Faire Handel hilft, Armut zu überwinden, indem er für seine Partner im Süden faire Handelsbedingungen schafft. Dadurch wird ihnen ermöglicht, sich eine menschenwürdige Existenz aufzubauen.
Für "Brot für die Welt" ist der Faire Handel deshalb ein wichtiges Entwicklungsinstrument. Faire Preise für Produkte aus dem Süden sind kein Almosen, sondern schaffen Strukturen für einen gerechteren Handel weltweit. Sie zeigen, dass es möglich ist, den Produzentinnen und Produzenten gerechte Preise zu zahlen, die auch für die Verbraucher im Norden erschwinglich sind. Sie beweisen, dass Konsumenten gerne etwas tiefer in die Tasche greifen, wenn sie dadurch Armut überwinden helfen.
Fairer Handel sichert das Überleben von Produzenten vor allem in ländlichen Regionen des Südens, die häufig besonders unter Armut leiden. Sie erhalten für ihre Produkte kostendeckende Preise und eine Fairtrade-Prämie für soziale Entwicklung. Nicht nur Kleinbauern sondern auch Plantagenarbeiter profitieren vom Fairtrade-System.