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Fair gehandelter Kaffee

Gerechter Preis für hochwertigen Kaffee

Zertifizierte Kleinbauern erhalten für ihre Produkte einen stabilen Mindestpreis sowie einen Entwicklungsaufschlag. Foto: Christof Krackhardt

Ob Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino – die Kaffeekonsumenten in Deutschland lieben die Vielfalt der schwarzen Bohnen. "Brot für die Welt" setzt sich mit dem CaféPlus und Mitmach-Aktionen für Solidarität mit den Kaffeebauern in den Ländern des Südens ein.

Der Umsatz der deutschen Kaffeewirtschaft ist 2006 um sechs Prozent auf 4,25 Milliarden Euro gestiegen. 2007 wurde ein Umsatz in gleicher Höhe erwirtschaftet. Doch zu wenig davon kommt bei den kleinen Kaffeebauern in Afrika und Lateinamerika an. "Brot für die Welt" will deren Lebenssituation verbessern und engagiert sich für die Schaffung gerechter Rahmen- und Handelsbedingungen. Mit mehreren Aktionen werden zum Beispielkirchliche Einrichtungen und Gemeinden motiviert, in Kantinen und bei Veranstaltungen nur noch fair gehandelten Kaffee auszuschenken.

Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen"
Mit der Aktion werden diakonische und kirchliche Einrichtungen unterstützt, ihre Beschaffung auf fair gehandelte Produkte umzustellen. Die Großverbraucher-Aktion bietet gemeinsam mit der GEPA Information, Verkostung, Beratung und Kundenservice speziell für die Gemeinschaftsverpflegung, Kantinen und Cafés an.

Genießen plus helfen
Gemeinsam mit GEPA The Fair Trade Company hat "Brot für die Welt” deshalb den CaféPlus auf den Markt gebracht. Der Rohkaffee für die Mischung hochwertiger Arabica- und Robusta-Bohnen wird von sechs Kleinbauern-Kooperativen angebaut. Diese erhalten den Mehrpreis, den CaféPlus im Fairen Handel erzielt.

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