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Costa Rica

Fußball für das Leben

Im Vergleich zu anderen mittelamerikanischen Staaten ist Costa Rica ein reiches Land.

Dennoch leben 20 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze.

In den Elendsvierteln der Hauptstadt San José leben 350.000 Menschen in einfachen Behausungen.

Nur wenige Bewohner von Alajuelita haben ein regelmäßiges Einkommen.

„Fútbol por la Vida“ bietet Alternativen zu einer hoffnungslosen Zukunft.

Erfolge beim gemeinsamen Fußballspielen stärken das Selbstbewusstsein.

Das Projekt richtet sich auch ganz gezielt an Mädchen.

„Futból por la Vida“ erreicht inzwischen mehr als 400 Kinder und Jugendliche.

Sozialarbeiter unterstützen die Kinder und Jugendlichen über den Sport hinaus bei familiären Problemen.

„Fútbol por la Vida“ setzt sich auch für die Rechte von Zuwanderern ein.

In den Elendsvierteln von Costa Ricas Hauptstadt San José ist der Alltag durch Alkohol, Drogen und Gewalt geprägt. . Das Projekt "Fußball für das Leben" stärkt das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen und hilft ihnen, über den Sport hinaus neue Perspektiven zu entwickeln.

Wer als Kind in den Elendsvierteln von Costa Ricas Hauptstadt San José aufwächst, hat kaum eine Zukunft. Die Situation in den Familien ist oft katastrophal, die Eltern sind arbeitslos, viele Jungen und Mädchen gehen nicht in die Schule. Prostitution, Gewalterfahrungen, Drogen- und Alkoholmissbrauch sind verbreitet, frühe Schwangerschaften häufig. Ein ungewöhnliches Sportprojekt bietet Kindern und Jugendlichen die Chance, neue Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln.

Mit Fußball raus aus dem Abseits

"Fußball für das Leben" ist der Name des Projekts, das von Mitarbeitern der Evangelischen Kirche Costa Ricas ins Leben gerufen wurde. Dreimal in der Woche trainieren 120 Jungen und 30 Mädchen unter professioneller Anleitung. Auf dem Spielfeld werden soziales Verhalten, Fairness und Gemeinschaftssinn gefördert und – auch über das Spiel hinaus – das Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl der Jugendlichen gestärkt. Jugendsozialarbeiter helfen darüber hinaus bei familiären Problemen, integrieren die Kinder und Jugendlichen wieder in die Schule und vermitteln Ausbildungskurse.

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