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Costa Rica

Fußball für das Leben

"Drei Mal pro Woche trainieren wir bei OIKOS. Das Training macht riesigen Spaß." Foto: Wolfgang Schmidt

Im Vergleich zu anderen mittelamerikanischen Staaten ist Costa Rica reich und lockt Touristen aus aller Welt.

Trotzdem gibt es krasse soziale Unterschiede, die besonders im Elendsviertel von San José deutlich werden.

Wer als Kind in den Elendsvierteln aufwächst hat kaum eine Zukunft.

Viele gehen nur vier Jahre in die Schule. Drogenkonsum, Alkoholismus und Gewalt sind weit verbreitet.

Ein ungewöhnliches Sportprojekt bietet ihnen die Chance neue Perspektiven zu entwickeln.

Mitarbeiter der evangelischen Kirche haben ein Jugendprogramm "Fußball für das Leben" gegründet.

Im Training gewinnen die Jugendlichen wieder Selbstvertrauen und lernen, sich an Regeln zu halten.

Sozialarbeiter unterstützen die Kinder und Jugendlichen über den Sport hinaus bei familiären Problemen.

Eine faire Chance für alle Menschen, das ist das Ziel – daher fördert "Brot für die Welt" die Arbeit von Oikos.

Spenden
Ihre Hilfe kommt an.

In Elendsvierteln von San José kümmern sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Evangelischen Kirche Costa Ricas um Kinder und Jugendliche, denen jede Zukunftsperspektive fehlt. Mit dem Programm "Fußball für das Leben" versuchen sie, Kinder und Jugendliche anzusprechen und über den Sport hinaus neue Perspektiven zu entwickeln.

Wer als Kind in den Elendsvierteln von Costa Ricas Hauptstadt San José aufwächst, hat kaum eine Zukunft. Die familiäre Situation ist oft katastrophal, die Eltern sind arbeitslos, viele Kinder gehen nicht in die Schule. Prostitution, Gewalterfahrungen, Drogen- und Alkoholmissbrauch sind verbreitet, frühe Schwangerschaften häufig. Ein ungewöhnliches Sportprojekt bietet Kindern und Jugendlichen die Chance, neue Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln.

Mit Fußball raus aus dem Abseits
"Fußball für das Leben" heißt das Programm unseres Partners OIKOS "Institut für Bildung und Entwicklung". Dreimal in der Woche trainieren 120 Jungen und 30 Mädchen unter professioneller Anleitung. Auf dem Spielfeld werden soziales Verhalten, Fairness und Gemeinschaftssinn gefördert und – auch über das Spiel hinaus – das Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl der Jugendlichen gestärkt. Jugendsozialarbeiter helfen darüber hinaus bei familiären Problemen, integrieren die Kinder und Jugendlichen wieder in die Schule und vermitteln Ausbildungskurse.

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