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Sommerfestival der Kulturen

„Mama Africa“ lässt die Sonne aufgehen

"Brot für die Welt" präsentierte beim diesjährigen Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart eine Hommage Südafrikas an "Mama Africa" – die legendäre Miriam Makeba. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Miriam Makeba, bekannteste Stimme Afrikas, hatte großen Einfluss auf den Kampf der schwarzen Bevölkerung Südafrikas gegen die Apartheid. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Der musikalische Kopf dieser einmaligen Formation ist ihr früherer musikalischer Weg- und Lebensgefährte Hugh Masekela. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Trotz strömenden Regens ließen es sich viele Interessierte nicht nehmen, zu dem Open-Air-Konzert zu kommen. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Die starke Show mit ihrer tanzbaren Musik kam natürlich nicht ohne die Klassiker wie „Pata Pata“ und „Meet me at the River“ aus. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Mit dabei war auch Lira, die momentan neben Hugh Masekela als bekanntester Star Südafrikas gilt. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Lira wurde in ihrer Heimat bereits zweimal in Folge als beste nationale Künstlerin ausgezeichnet. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Dunkle Wolken am Himmel, doch Sonne im Herzen: die südafrikanische Sängerin Lira auf der Bühne. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Mehrer Hundert Musikbegeisterte lauschten auf  dem Marktplatz in der Stuttgarter Innenstadt dem "Tribute to Miriam Makeba". Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Diese Hommage zeigt, was Afrika der Welt übermitteln will: faszinierende Musik, aufgeführt auf hohen Niveau und voller Leidenschaft. Foto: Niko Wald / "Brot für die Welt"

Mehrere hundert Musikbegeisterte ließen es sich nicht nehmen, trotz strömenden Regens am 13. Juli zum „Tribute to Mama Africa“-Konzert auf dem Stuttgarter Marktplatz zu kommen. Das Konzert, präsentiert von „Brot für die Welt“, war eines der Highlights des diesjährigen Sommerfestivals der Kulturen. Das größte interkulturelle Fest im süddeutschen Raum, das vom Forum der Kulturen Stuttgart in der baden-württembergischen Landeshauptstadt veranstaltet wird, fand 2011 bereits zum zehnten Mal statt. Bei freiem Eintritt bot das Festival vom 12.-17. Juli Darbietungen der Stuttgarter Migrantenvereine, kulinarische Spezialitäten und nicht zuletzt Weltmusik der Spitzenklasse.

Dazu zählte zweifellos auch die musikalische Hommage Südafrikas an die 2008 verstorbene legendäre Miriam Makeba. Die bekannteste afrikanische Musikerin erlangte mit ihrem Song „Pata Pata“ Weltruhm. Darüber hinaus war Makeba auch eine starke Mitstreiterin im Kampf der schwarzen Bevölkerung Südafrikas gegen das Apartheidregime.

Stars von gestern und heute

Der musikalische Kopf des Tribute-Konzerts ist ihr früherer musikalischer Weg- und Lebensgefährte Hugh Masekela. Mit weiteren Prominenten aus der südafrikanischen Musikszene tourt er in dieser einmaligen Formation derzeit quer durch Europa. Mit dabei sind: Thandiswa, Vusi Mahlasela und Lira, die momentan neben Masekela der bekannteste Star Südafrikas ist und bereits zweimal in Folge zur besten nationalen Künstlerin gewählt wurde. Sänger und Musiker boten eine starke Show, bei der auch Mama Africa’s Klassiker „Pata Pata“ und „Meet me at the River“ nicht fehlen durfte. Mit ihrem mitreißenden Charme und Talent ließen sie bei dem schlechten Wetter die Sonne in den Herzen der Zuhörer aufgehen!

Das evangelische Hilfswerk nutzte diesen einmaligen Abend, um mit einem Info-Stand den Besuchern seine Projektarbeit in Südafrika und die „Stiftung Brot für die Welt“ vorzustellen.

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