Fairer Kaffee in die Kirchen
Solidarität und Nachhaltigkeit Die Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen" unterstützt diakonische Einrichtungen und kirchliche Verwaltungen, ihre Beschaffung auf fair gehandelte Produkte umzustellen. Die Großverbraucher-Aktion bietet gemeinsam mit der GEPA Information, Verkostung, Beratung und Kundenservice speziell für Gemeinschaftsverpflegung, Kantinen und Cafés an.

Fair gehandelter Kaffee in der Gemeinschaftsverpflegung (oder im Großverbraucher-Bereich) stärkt die Glaubwürdigkeit der Kirchen.
Zahlreiche Einrichtungen, Tagungshäuser und Verwaltungen aus Diakonie und Kirche haben bereits ihren Ausschank auf fair gehandelten Kaffee umgestellt – und machen damit gute Erfahrungen. Einige Beispiele stellt die Internetseite der Aktion vor.
Fairen Handel stärken
Die Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen" wurde im November 2002 ins Leben gerufen. Damals appellierte die EKD-Synode an die Gliedkirchen und Gemeinden, "den Fairen Handel weiterhin und verstärkt zu fördern als Zeichen der Solidarität und als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung" . Schon zuvor hatte man, auf dem Evangelischen Kirchentag 2001 in Frankfurt festgestellt, dass in den Kantinen und Cafés des Kirchtages kein fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wurde.
Glaubwürdige Signale setzen
Die Erkenntnis, dass aber gerade Kirche nach sozialen und ökologischen Kriterien handeln sollte, führte schließlich zur Aktion "Fairer Kaffee in die Kirchen". Denn wer sich für mehr Fairness und Gerechtigkeit weltweit einsetzt und sie zugleich in den eigenen Reihen praktiziert, der setzt starke und glaubwürdige Signale.
Brot für die Welt, die Landeskirchen Hannover, Kurhessen-Waldeck und Württemberg sowie die evangelische Kirche im Rheinland und die Föderation der evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland, die Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland (WGKD) und die Evangelische Akademie Bad Boll unterstützen die Aktion.







