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Aktuelles zur Finanzkrise

Kein einziger Euro geht durch die Finanzkrise verloren!

"Brot für die Welt" geht sorgfältig mit den anvertrauten Spendengeldern um. Darauf können sich die Spender verlassen. Kein Spenden-Euro ist durch die aktuelle Finanzkrise verloren gegangen.

Die Auszahlung der Projektmittel an die Projekt-Partnerorganisationen erfolgt entsprechend dem Projektfortschritt und auf der Grundlage von Durchführungs- und Finanzierungsplänen. Darüber hinaus müssen die Projektpartner regelmäßig Projektfortschrittsberichte und Zwischenabrechnungen zur Auszahlung weiterer Gelder vorlegen. Damit kommt "Brot für die Welt" seiner Pflicht zum sorgfältigen Umgang mit Spendengeldern nach.

Grundsätzlich verfolgt "Brot für die Welt" eine konservative Anlagestrategie der Spendenmittel. Sie werden in Zusammenarbeit mit kirchlichen Banken zum Teil auch angelegt. Bei den Anlageformen handelt es sich in der Regel um festverzinsliche Wertpapiere und Bundesschatzbriefe. Investiert wird grundsätzlich nur im Euro-Raum und nicht in Asien oder Amerika.


Zeitnahe Investition nach ethischen Grundsätzen
Die anvertrauten Spenden werden zeitnah in Projekte investiert. Außerdem werden die Spenden nach ethischen Grundsätzen angelegt. Darüber hinaus werden keine Währungsspekulationen vorgenommen und nicht in Wertpapiere investiert, die in "Steueroasen" aufgelegt werden.

Zum 31.12.2007 waren bei "Brot für die Welt" 1.171 laufende Projekte weltweit in der Durchführung. Für diese bereits bewilligten Projekte sind 90,3 Millionen Euro treuhänderisch als Verbindlichkeiten aus zweckgebundenen Zuwendungen bilanziert.

Nutzung sicherer Anlageformen
Diese Gelder werden in sicheren Anlageformen zinsbringend angelegt. Dies muss auch so geschehen, weil sonst die Inflation einen Teil der Spenden zunichte machen würde. Grundsätzlich gilt deshalb: kein einziger Euro der Spenden für "Brot für die Welt" geht verloren. Die Verluste, die zur Zeit durch die Bankenkrise zu verzeichnen sind, sind rein "buchhalterisch" aber nicht real. So beliefen sich im Jahr 2007 die vom Diakonischen Werk der EKD erwirtschafteten Zinseinnahmen für "Brot für die Welt" auf 5,5 Millionen Euro. Zum Stichtag 30. September 2008 gingen die Zinseinnahmen bei festverzinslichen Wertpapieren leider zurück. So mussten rund 900.000 Euro an Zinseinnahmen abgeschrieben werden.

Für neue Projekte standen "Brot für die Welt" zum 31.12.2007 Mittel in Höhe von 6,0 Millionen Euro zur Verfügung. In Höhe dieser  Mittel wurden in den ersten Monaten des Jahres 2008 Förderzusagen an Projektpartnerorganisationen ausgesprochen.

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