Zu den Inhalten springen

Servicenavigation

Brot für die Welt

Hauptnavigation

|| Home > Kirche & Gemeinde > 2.000 Gemeinden trinken fair > 1500. "Kaffeegemeinde" gesucht

1500. "Kaffeegemeinde" gesucht

Die Aktion "Brot für die Welt" hat einen Wunsch für Ostern: den 1500. Beschluss einer evangelischen Gemeinde irgendwo in Deutschland zur Beteiligung an der Initiative von "Brot für die Welt" "Gerecht genießen – 2.000 Gemeinden trinken fair." Bei dem Getränk handelt es sich um Kaffee - aus dem Alltag keiner Gemeinde wegzudenken. Mehr als 1400 Gemeindeleitungen haben bereits beschlossen, bei allen Gemeindeveranstaltungen nur Kaffee aus Bezugsquellen des Fairen Handels anzubieten.

1500 Gemeinden sollen es bis Ostern werden; schaffen es - quasi als Weihnachtsgeschenk - 2000 Gemeinden bis Heiligabend? Harald Rohr, ehrenamtlicher Koordinator der Initiative, findet: "2000 Gemeinden - das wäre eine vorzeigbare Minderheit unter den evangelischen Gemeinden der Landes- und Freikirchen.

Kirchengemeinden müssen etwas tun

Eigentlich hätten alle Gemeinden gute Gründe, ihr wichtigstes Getränk aus Quellen des Fairen Handels zu beziehen. Der Faire Handel ist ein "Patenkind" der Kirchen, inzwischen erwachsen und jenseits der Kirchtürme in Familien, Unternehmen und Verwaltungen weit verbreitet. Der Faire Handel boomt, wenn auch in Deutschland auf vergleichsweise niedrigem Niveau. In Großbritannien ist "Fair Trade" deutlich etablierter.

Die Kirchen selbst haben also deutlichen Nachholbedarf. Kirche - das sind noch vor den diakonisch-sozialen Einrichtungen gut und gern 15.000 örtliche Gemeinden. Doch dort gibt es manchmal Gewohnheiten – auch durchaus sympathische – die den raschen Umstieg auf Fairen Kaffee erschweren, hat Harald Rohr beobachtet.

Sündhaft teuer - oder sündhaft billig?

Manche Gemeinden hätten sich selbst mit Verträgen geknebelt, in denen Kaffeemaschine und Kaffeemarken zu einem Paket verschnürt sind, berichtet der Experte für fair gehandelten Kaffee. Doch auch das Preisetikett spiele eine Rolle. Ausbeuterische Kampfpreise oft minderwertiger Mischungen würden ernsthaft als Argument vorgebracht. Harald Rohr: "Natürlich darf man, was Qualität angeht, nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Aber viel wichtiger: Kaffee ist viel öfter sündhaft billig als sündhaft teuer."

Rohr berichtet: In mehr als 1400 Gemeinden, die jetzt fair gehandelten Kaffee ausschenken, zeigte sich von der Meinungsbildung zur endgültigen Abstimmung: ein Kaffeebeschluss bringt viel Bewegung in die Gemeinde, sorgt für lebhafte Diskussionen, hilft beim Dazulernen, regt zum Nachdenken an und macht die Aktiven auch ein wenig stolz. Zumal "Brot für die Welt" alle mitmachenden Gemeinden bittet, das attraktive Schild der Initiative an der Front des Gemeindehauses anzubringen – als Botschaft und Empfehlung an die Bürgerschaft.

Prämie für Jubiläumsgemeinde

Die 1500. Gemeinde erwartet eine kostbare Prämie: Für die Kirche oder das Gemeindehaus erhält die Gemeinde das neue Meditationstuch von „Brot für die Welt“, dessen Motiv von den Ufern des ostafrikanischen Victoriasees stammt.

Gemeinden, die sich vor Ostern 2010 mit dem Gedanken an einen „Kaffeebeschluss“ tragen, bekommen kostenloses Material und Beratung bei

Harald Rohr
Ehrenamtlicher Beauftragter von "Brot für die Welt"
Walther-Rathenau-Straße 19
39167 Niederndodeleben

Telefon 039204/827 64
h.rohr@brot-fuer-die-welt.de

© 2010 Brot für die Welt
RSS-Feeds Newsletter Sitemap Bookmarks
Kontakt | Impressum | Datenschutz