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Motto: "Es ist genug für alle da"

51. Aktion von "Brot für die Welt"

Ausschnitt aus dem Plakat zur 51. Aktion

Die Direktorin von "Brot für die Welt", Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, beim Eröffnungsgottesdienst. Foto: EPD

Der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich predigte beim Gottesdienst zur Eröffnung der 51. Aktion in der St.-Lukas-Kirche in München. Foto: EPD

Musik und Gebete aus Äthiopien bereicherten den Gottesdienst. Foto: EPD

Die frühere Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sagte im Gottesdienst: "Wir brauchen eine Ökonomie, die dem Leben dient." Foto: EPD

Sie sprachen die Fürbitten im Eröffnungsgottesdienst (von links): Yonas Bizuneh, Chormitglied der Äthiopisch-Orthodoxen Gemeinde Nürnberg, die Direktorin von "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel, Torraito Kussia, Projektleiter der Ethiopian Evangelical Church Mekane Yesus (EECMY), Pfarrer Ludwig Markert, Präsident des Diakonischen Werks Bayern, Superintendent Wolfgang Rieker, Evangelisch-Methodistische Kirche Bayern und Pfarrerin Beate Frankenberger von St. Lukas München. Rechts im Bild: Chor der Äthiopisch-Orthodoxen Gemeinde Nürnberg. Foto: EPD

Torraito Kussia, Projektleiter der Ethiopian Evangelical Church Mekane Yesus (EECMY), beim Eröffnungsgottesdienst. Foto: EPD

Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" startete am 1. Advent ihre traditionelle Spendenaktion mit einem Festgottesdienst in der St.-Lukas-Kirche in München. Das Motto lautet "Es ist genug für alle da". Foto: EPD

Die 51. Aktion von „Brot für die Welt“ steht unter dem Motto „Es ist genug für alle da“. Die Direktorin von „Brot für die Welt“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, erklärt dazu: „Es ist eine Tatsache, dass genug für alle da ist.“ Doch es reiche nur, wenn wir gerecht teilen und auf die Zugangschancen für alle achten.

Füllkrug-Weitzel mahnt in ihrem Aufruf zur 51. Aktion ein neues Denken an: „Wie wir wirtschaften, wie wir leben – das hat keine Zukunft.“ Die Zahl der Hungernden auf der Welt wachse ständig, natürliche Ressourcen würden schrankenlos ausgebeutet, der Planet vom Klimawandel gebeutelt. „Unser Planet und die Armen weltweit können unseren Egoismus, unsere Habsucht und Gier nach mehr nicht tragen“, betont Füllkrug-Weitzel. „Wir brauchen Rücksicht und Schutz für die Schwachen. Wir brauchen Respekt vor den Rechten und der Würde aller Menschen!“ In diesen Zeiten der Wirtschaftskrise erhalte sie Notrufe aus aller Welt: „Hören Sie diese Rufe! Wie gut geht es uns da noch im Vergleich“. Die Menschen in den Industrienationen müssten deshalb dankbar sein und geben, was möglich sei.

Materialien, Gestaltungshilfen und Informationen zum Schwerpunktprojekt Äthiopien finden Sie in der linken Spalte.

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