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Über 1.000 Gemeinden haben sich bis heute der Aktion "Gerecht genießen – 2.000 Gemeinden trinken fair" angeschlossen. Diesen Meilenstein wollten viele Gemeinden gebührend feiern: Bundesweit fanden am 8. Februar nach dem Gottesdienst Kaffeepartys statt.
Bereits am 6. Februar feierte die Aktion "Brot für die Welt" mit der Protestantischen Friedenskirchengemeinde im pfälzischen Kaiserslautern den 1.000. Beschluss einer evangelischen Gemeinde in Deutschland, bei eigenen Veranstaltungen nur noch Kaffee aus Quellen des Fairen Handels auszuschenken.
Genau genommen war der "Kaffeezähler" an diesem Abend schon bis zur nächsten Schnapszahl weitergelaufen: Bereits 1.111 Gemeinden zählte die faire Liste am Abend des 6. Februar. Und während sich "Brot für die Welt"-Direktorin Cornelia Füllkrug-Weitzel, wünscht, dass bis Ende des Jahres die 2.000er-Marke erreicht wird, geht Harald Rohr aus Sachsen-Anhalt noch weiter. Der Rentner hat die 2.000 Gemeinden-Initiative angeschoben und ist der Meinung, dass eigentlich keine evangelische Gemeinde gute Gründe hat, beim Konzernkaffee zu bleiben.