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"Brot für die Welt" ist eine Hilfsaktion der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Sie wurde 1959 in Berlin gegründet und finanziert sich überwiegend aus Spenden und Kollekten der Kirchengemeinden.
Unsere Arbeit
In mehr als 1.000 Projekten jährlich leisten wir gemeinsam mit einheimischen Kirchen und Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa Hilfe zur Selbsthilfe. Ziel ist es, Hunger und Armut in den Ländern des Südens und Osteuropas zu überwinden. Denn alle Menschen haben das Recht auf ein Leben in Würde.
Um die Spendengelder so wirksam wie möglich einzusetzen, konzentrieren wir uns mit unserer Arbeit auf bestimmte inhaltliche Schwerpunkte: Ernährungssicherung, Zugang zu Basisdienstleistungen wie Gesundheitsversorgung und Bildung, Überwindung von Gewalt, Förderung von Demokratie und Bekämpfung von HIV/Aids.
Den Armen eine Stimme geben
"Brot für die Welt" versteht sich als Anwalt der Benachteiligten in dieser Welt. Diese Aufgabe wird angesichts der zunehmenden Globalisierung, die häufig zulasten der Armen in den Ländern des Südens geht, immer wichtiger.
Wir setzen uns im Rahmen unserer Lobby- und Advocacy-Arbeit auf nationaler und internationaler Ebene für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte aller Menschen ein. Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit und durch unsere Kampagnen machen wir auf die Ungerechtigkeiten und Missstände dieser Welt aufmerksam und klären auf über den Zusammenhang zwischen dem hohen Lebensstandard im Norden und der Armut im Süden.
"Brot für die Welt" ist Teil der Ökumenischen Diakonie des Diakonischen Werkes der EKD, zu der außerdem die Diakonie Katastrophenhilfe und die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" gehören.