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Motto der 53. Aktion

Land zum Leben – Grund zur Hoffnung

Der Gran Chaco gilt als einer der artenreichsten Lebensräume der Erde. Gemäß Konvention 169 der internationalen Arbeitsorganisation ILO sind die indigenen Völker die rechtmäßigen Besitzer des Waldes.

Fast die Hälfte aller Menschen lebt auf dem Land. Doch ein beträchtlicher Teil von ihnen ist nicht in der Lage, genügend Nahrungsmittel zu produzieren, um sich und seine Familie zu ernähren. Dies hat verschiedene Ursachen.

Was heißt das, "Land zum Leben – Grund zu Hoffnung"?
"Brot für die Welt" setzt sich dafür ein, dass Kleinbauern zurückbekommen, was Ihnen zusteht: "Land zum Leben – Grund zur Hoffnung".

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53. Aktion: Land zum Leben – Grund zur Hoffnung
Länge: 05:03 min.

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Zunächst einmal ist das Land in vielen Teilen der Welt sehr ungleich verteilt. Während oft wenige Großgrundbesitzer über riesige Ländereien verfügen, haben viele Kleinbauernfamilien nicht einmal einen Hektar zur Verfügung. Häufig liegen ihre Felder zudem in Gegenden, die für die Landwirtschaft schlecht geeignet sind, zum Beispiel in Dürreregionen oder in Überschwemmungsgebieten. Und vielerorts besitzen die Menschen für das Land, auf dem sie seit Generationen leben, keine Rechtstitel. So können sie leicht vertrieben werden.

Das Land wird knapp – immer weniger besitzen immer mehr

Während Kleinbauern weltweit immer weniger Land zur Verfügung steht, nimmt die Konzentration von Landbesitz zu. Zurückzuführen ist dies unter anderem darauf, dass Entwicklungsländer immer öfter riesige Ländereien an große Konzerne verkaufen oder langfristig verpachten. Die bauen darauf nicht nur Nahrungsmittel für die Menschen in den Industrie- und Schwellenländern an, sondern auch Futtermittel für deren Fleischproduktion.

"Hungrig" auf Ressourcen: Industrie- und Schwellenländer

Zudem werden immer mehr Flächen für den Anbau von Energiepflanzen wie Raps, Zuckerrohr oder Palmen genutzt, die für die Herstellung von Agrartreibstoffen benötigt werden. Und der Ressourcenhunger der Industrie- und Schwellenländer sorgt dafür, dass auf zunehmend mehr Land Bodenschätze wie Kohle, Eisenerz oder Uran abgebaut werden. Dies alles hat zur Folge, dass der einheimischen Bevölkerung in den Ländern des Südens immer weniger Flächen für den Anbau von Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen.

Fair geht vor – auch beim Thema Landnutzung!

Gemeinsam mit seinen Partnern setzt sich "Brot für die Welt" für eine gerechtere Landnutzung ein: Wir unterstützen Kleinbauern und Landlose bei ihren Bemühungen um eine faire Verteilung des Bodens. "Brot für die Welt" fordert die Respektierung der Landrechte der indigenen Bevölkerung und macht sich stark für eine internationale Regulierung des Umgangs mit Land und natürlichen Ressourcen. Das evangelische Hilfswerk informiert die Menschen in Deutschland darüber, welche Auswirkungen ihr Konsumverhalten auf die Landknappheit in Entwicklungsländern hat. "Brot für die Welt" und die Projektpartner sind der Überzeugung: Wenn das Land gerechter verteilt ist, nachhaltig genutzt wird und in erster Linie der Ernährung aller dient, kann der weltweite Hunger überwunden werden.

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