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Foto: Frank Schultze
Vom 14. Mai bis zum 20. Juni 2009 präsentiert "Brot für die Welt" ein Stück Afrika in deutschen Schulen – mit dem ghanaischen Künstler-Ensemble "Adesa", das Schülern afrikanische Kultur und Geschichte näher bringt.
"Adesa" bedeutet "Menschheit". Der Name des Ensembles drückt die weltoffene Einstellung der Musiker, Tänzer und Akrobaten aus Ghana aus, die sich vor mehr als 15 Jahren zusammen fanden. Die Künstler sind unter anderem Teil der Glaubensgemeinschaft der Tigari – der Götter des Windes – und arbeiten in Ghana und Europa an vielschichtigen künstlerischen Projekten. Diese sind durch die sprituellen Wurzeln der Gruppe geprägt, die im Laufe der Jahre ein großes Repertoire an Perkussions-Rhythmen, Melodien und Choreographien Ghanas recherchiert und dem westlichem Publikum in ausgedehnten Tourneen zugänglich gemacht.
Auf der Adesa-Tour zum 50-jährigen Jubiläum von "Brot für die Welt" erfahren Schülerinnen und Schüler – ganz nebenbei – interessantes zu einem der wichtigsten Themen der Hilfsaktion: zum Fairen Handel. Wie er hilft, Armut zu überwinden, wenn gerechte Preise für Produkte aus dem Süden gezahlt werden. Und wie er ein wichtiges Instrument der Entwicklungspolitik sein kann.
Neben diesem ernsten Thema kommt mit Sicherheit auch der Spaß für die Schüler nicht zu kurz. "Adesa" präsentiert Komisches aus dem Alltagsleben Afrikas. Pantomime, Akrobatik, afrikanische Tänze, Gesang und viel Improvisation mit dem Publikum sind die Elemente der Show, die den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, ein Stück afrikanische Kultur und Lebensfreude hautnah mitzuerleben.