Mit einer Fußbodenzeitung äußerten Besucher des Kirchentags in München ihre Meinung zum Thema Ernährungssicherheit, Michpreise und Agrarpolitik. Bei der Mitmachaktion ergänzten sie dafür den Spruch "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass..." Hier einige der Beiträge:
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass...
- die Menschheit ein gemeinsames Ziel verfolgt!
- ein großer Milchkonzern Rücksicht auf einen kleinen Milchbauern nimmt und aufhört die Preise zu drücken!
- es einen perfekten Menschen gibt!
- kein Mensch mehr an Hunger leiden muß!
- jeder Mensch gleich ist!
- ein durch EU-Subventionen monopolisierter Milchmarkt sich im Zuge der Globalisierung an sittlich gegebene Wirtschaftsstrukturen in Drittweltländern anpasst!
- wir aufhören, für Gerechtigkeit zu kämpfen!
- ein Liter Milch in Afrika zu dem Literpreis in Europa abgesetzt werden kann!
- ein komplettes Bewusstsein dafür entsteht, dass jeder Mensch seine Rechte leben kann!
- die EU aufhört, Milchpulver zu exportieren und damit die Milchwirtschaft in den Entwicklungsländern kaputt zu machen!
- jeder Milchbauer die gleichen Chancen hat!
- eine Weltordnung entsteht, die für alle gerecht ist!
- es keine Hungersnot mehr gibt!
- die Politiker die regionale Landwirtschaft stärken
- der Lohn in der Dritten Welt der aufgewendeten Arbeit entspricht!
- jeder Mensch sozialer denkt!
- wir alle handeln, statt zu bemitleiden!
- Menschen nicht nur auf den Preis schauen, wenn sie etwas kaufen!
- ein jeder weiß, wie man andere fair behandelt!
- alle Menschen satt werden!
- alle Milchkühe und Tiere insgesamt artgerecht behandelt werden!
- alle Menschen friedlich miteinander auf unserer Erde leben!
- ein Europäer weniger konsumiert, als die Welt verkraften kann!
- die Nächstenliebe den Egoismus ersetzt!
- das Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit jeden erreicht!
- alle zusammen arbeiten und keiner nur auf seinen Profit schaut!
- eine Welt ohne Armut existiert!
- jeder Mensch weiß, wie er zu seiner Milch kommt!
- die Menschen den wahren Sinn des Lebens verstehen!
- die Hoffnung auf ein besseres Miteinander stirbt!
- wir den Glauben und die Hoffnung verlieren!
- die Liebe auf der Welt vergessen wird!
Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge (Rika).