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Die "Brot für die Welt"-Festtafel: Schon beim Platz nehmen wird deutlich, dass die Teilhabe an den kulinarischen Schätzen unterschiedlich ist – je nachdem, auf welchem Stuhl man sitzt.
Die Mahlgemeinschaft hat seit biblischen Zeiten einen sehr hohen symbolischen Gehalt. An vielen Stellen im Alten und im Neuen Testament liest man von Gastfreundschaft, deren Herzstück es ist, Speisen und Getränke mit allen Gästen zu teilen.
Die Tischgemeinschaft steht dabei für das Teilen der Gaben der Erde und ist Zeichen des anbrechenden Reiches Gottes. Als Gastgeber und als Gast teilt Jesus das Essen mit allen Eingeladenen. Mit der Kampagne "Niemand isst für sich allein" möchte "Brot für die Welt" einladen zu einer neuen Kultur des Essens, des Teilens in Gemeinschaft. Wir bitten Sie, mit uns zusammen daran anzuknüpfen.