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Ernährungssicherheit in der Arbeit von "Brot für die Welt"

Grundnahrungsmittel sollen dauerhaft in ausreichender Menge vorhanden sein, damit alle Menschen aktiv und gesund leben können. Foto: Ralf Maro

"Gib einem Hungernden einen Fisch, so überlebt er einen Tag. Lehre ihn zu fischen, und er wird nie mehr hungern", lautet ein afrikanisches Sprichwort. Hilfe zur Selbsthilfe leistet „Brot für die Welt“ seit fast 50 Jahren in jährlich mehr als 1.000 Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropas. Dabei geht es, wie das afrikanische Sprichwort sagt, nicht um Almosen: Den Menschen soll dabei geholfen werden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Was aber, wenn große Fangflotten alles vor der Küste wegfischen? Was, wenn der Fischer seine Fische nicht mehr verkaufen kann? Wenn die Meere vergiftet und leergefischt sind? Dann ist politische Einflussnahme notwendig. Hier braucht es das Zusammenwirken von Nord und Süd.

"Brot für die Welt" fördert folgende Strategien mit dem Ziel, nachhaltig die Ernährung aller zu sichern:

  • Projekte und Programme, welche die lokale Agrarproduktion mit umweltverträglichen und kostengünstigen Methoden intensivieren
  • die Unterstützung von Partnern, die sich für den Schutz einheimischer Produzenten vor Billigimporten und für eine landwirtschaftsfreundlichere Politik ihrer Regierung einsetzen
  • die Förderung des regionalen Austausches und der Vernetzung von Kleinbauernorganisationen, denn die Produktion, der Handel, und die Vermarktung von Lebensmitteln befindet sich in den Händen weniger internationaler Konzerne
  • eigene Informations- und Lobbyaktivitäten in Deutschland
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